Die haarsträubenden Zustände in Deutschland
Jetzt kann ich mal so richtig vom Leder ziehen;-) Meine Seite hat sicher nicht sehr viele Besucher. Auch der Verfassungsschutz beschäftigt sich lieber mit dem "Kampf gegen Rechts";-)
Da merkt fast keiner, daß sich hier mitten unter uns eine Sprengladung entwickelt hat, die einen großen Schaden an den Grundfesten unserer Demokratie verursachen kann. Es wird die "Junge Freiheit" observiert, Politiker nehmen politisch korrekt an einer Schwulendemo in Moskau teil und werden verprügelt, Frau Merkel geht in China über einen Zebrastreifen und bemerkt nicht die Wagen der Diktatur zur Hinrichtung Andersdenkender, in Berlin ist eine Schule bis auf die Lehrerschaft "deutschenfrei", wir haben 5 Millionen Arbeitslose, die man gern als Betrüger beschimpft, wir haben Hartz IV, wir haben aber auch ein Gesundheitswesen, daß diesen Namen nicht verdient. Ich weiß sehr wohl, wovon ich rede.
Wir beobachten derzeit einen allgemeinen Werteverfall.
Unsere kranken Kassen verschleudern die redlich erarbeiteten Mitgliedsbeiträge. Für ärztliche Behandlung geben sie ungefähr 7 Prozent aus. Den Ärzten wird vorgeworfen, sie verschrieben zu teure Medikamente. Machen die Ärzte die Preise? Es gibt Budgets, das heißt, Ärzte behandeln am Quartalsende für "nix"
Die Politik spaltet einerseits die Ärzteschaft in Haus- und Facharzt, versucht die Ärzte mit IGeL zu korrumpieren, zerstört andererseits das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt mit "Praxisgebühr", die Kassengebühr heißen müßte und sieht tatenlos zu, wie Tausende Klinikärzte streiken. Gegen Millionen unbezahlte Überstunden, an die sich das marode System gewöhnt hat, gegen überlange Dienstzeiten, die mittlerweile eine Gefahr für die Patienten geworden sind....
Und es wird schlimmer und schlimmer! Noch können viele Praxen die Patienten gut versorgen. Auch wenn sie Personal entlassen müssen. Personal, das den Patienten ans Herz gewachsen ist. In meinem Fall fragen viele Eltern nach Schwester Anne. Sie war die Praxisperle, wie man so schön sagt. Jetzt hilft uns eine sehr tüchtige Praktikantin. Sie hilft im Praxisalltag, aber auch der Praxis, wirtschaftlich zu überleben.
So wollte ich das nie! Als ich anfing war ich guten Mutes, irgendwann zwei Helferinnen zu haben und eine Azubi. Was wären wir heute für ein unschlagbares Team! Dafür kriegen wir einen Citytunnel, eine verschandelte Heimatstadt, geschlossene Kinderkrippen, Schulnotstand etc. pp. Das Viertel um die Eisenbahnstraße soll zu einer Art "Chinatown" werden. Die Renten stagnieren, die Löhne sinken, aber das Kapital frißt sich satt. Ich bin kein Kommunist, nicht einmal mehr Sozialist, aber diese Entwicklung macht mich wütend. Keine Angst. Wenn Sie zu mir in die kleine, aber feine Praxis kommen, geht´s mir richtig besser;-)
Ich werde versuchen, solange ich noch als Arzt arbeiten kann, Ihnen mit meiner ärztlichen Heilkunst zu helfen. Das schwöre ich, so wahr mir Gott helfe!