einfache Durchfallerkrankungen

 

Zu den häufig im Kindesalter auftretenden Durchfallerkrankungen ist zu sagen, dass es auf ein beherztes Elternregime am Anfang der Symptomatik ankommt. Das heißt, nur fettfreie Kost und ungezuckerten Tee in den ersten 24 Stunden, und das ohne Ausnahme! Der psychologische Aspekt dieser Erkrankungen mit Abwehr der Diät bis zu Erbrechen mit dann starkem Flüssigkeitsverlust und notwendiger Infusionsbehandlung im Krankenhaus muss als sehr wichtig angesehen werden. Es ist nicht so schwer, eine strenge Diät über einen relativ kurzen Zeitraum von 24 Stunden einzuhalten. Die Aussicht auf schnelle Besserung macht fast alle Kinder sehr kooperativ;-)

Bei zusätzlichem Erbrechen, Fieber oder heftigen Bauchschmerzen muss ein Arzt aufgesucht werden, der dann das weitere Vorgehen festlegen sollte. Besonders gefährdet sind Säuglinge und chronisch kranke Kinder.

Die Diät:

Säuglinge erhalten Instant-Reisschleim (erhältlich im Supermarkt) als Ersatz für alle Mahlzeiten in den ersten 24 Stunden. Bei Besserung des Durchfalls kann dann am nächsten Tag zu einem Drittel die normale Milch hinzugefügt werden. Auch der Möhrenbrei für ältere Säuglinge ist am zweiten Tag erlaubt. Am dritten Tag zwei Drittel Normalmilch und eventuell ein Vollmilchbrei am Abend. Am vierten Tag ist Normalkost meist ohne Bedenken möglich.

Ältere Kinder erhalten lediglich Zwieback (Burger Zwieback ist besser als Brand-Zwieback!), Bananen ohne Schale;-) und Tee ( Kamille wäre optimal). Wenn die Kinder nicht essen möchten, so ist das nicht weiter schlimm, nur trinken müssen sie reichlich, am besten kleine Schlucke. Die Gewißheit, dass die Eltern das Richtige tun, hilft den Kindern außerordentlich!

 

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